Web-Beacon
Ein Web-Beacon ist eine kleine Bilddatei – normalerweise ein transparentes 1×1-Pixel-Bild –, die zu Tracking-Zwecken verwendet wird. Es kann in einer Webseite oder einer HTML-E-Mail platziert werden, um zu erfassen, wann der Inhalt geladen wurde.
Wie funktionieren Web-Beacons?
Jedes in einer Webseite referenzierte Bild wird von einem Server abgerufen. Wenn das Bild geladen wird, erfasst der Server einen „Treffer“, der normalerweise im Serverprotokoll gespeichert wird. Mit einer Protokolldatei auf dem Server lässt sich feststellen, wann auf das jeweilige Bild zugegriffen wurde und welche IP-Adresse auf die Datei zugegriffen hat.
Obwohl jedes Bild als Web-Beacon verwendet werden kann, sind kleine transparente GIFs oder PNGs üblich, da sie unauffällig auf einer Seite platziert werden können. Sie können auch von Tracking-Tools Dritter verwendet werden, die nicht vom Webserver der Hauptseite abgerufen werden. Beispiele sind Analysecode wie Google Analytics und von anderen Unternehmen bereitgestellte Affiliate-Links. Ein Affiliate-Link kann beispielsweise vor oder nach dem Link ein Web-Beacon enthalten. Das Beacon ermöglicht es dem Herausgeber, die Anzahl der Einblendungen zu erfassen, also wie oft der Link angezeigt wird. Mit einem Nur-Text-Link ist dies nicht möglich.
Web-Beacons im E-Mail-Marketing
Web-Beacons werden im E-Mail-Marketing häufig verwendet, um die Anzahl der Benutzer zu verfolgen, die E-Mails öffnen und ansehen. Wenn Sie beispielsweise eine Werbe-E-Mail anzeigen, kann ein darin verborgenes Web-Beacon erfassen, dass Sie sie geöffnet haben. Dies hilft E-Mail-Marketern festzustellen, welche Kampagnen erfolgreich sind. Leider können E-Mail-Beacons auch für Spam-Zwecke verwendet werden, da sie gültige E-Mail-Adressen erfassen können. Aus diesem Grund laden viele E-Mail-Clients und Webmail-Oberflächen Bilder in E-Mails, bei denen es sich wahrscheinlich um Spam handelt, nicht automatisch.
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