SLA
In der Computerwelt kann „SLA“ entweder 1) einen Software License Agreement (Softwarelizenzvertrag) oder 2) einen Service Level Agreement (Dienstgütevereinbarung) bezeichnen.
1. Software License Agreement
Ein Software License Agreement auch als Lizenzvereinbarung für (Endbenutzer oder EULA bezeichnet) ist ein Vertrag zwischen dem Softwareentwickler und dem Benutzer. Während Software in Verpackungen früher mit einer gedruckten Version des SLA geliefert wurde, werden die meisten Softwarelizenzvereinbarungen heute digital verteilt. Die Softwarelizenzvereinbarung wird beispielsweise normalerweise während des Installationsvorgangs der Software auf dem Bildschirm angezeigt. Nachdem Sie durch ein SLA gescrollt haben, sehen Sie normalerweise eine Schaltfläche mit der Aufschrift „I Agree“ oder „I Accept“. Wenn Sie auf die Schaltfläche klicken, stimmen Sie den Bedingungen des SLA zu und dürfen die Software daher installieren und verwenden.
Die meisten Softwarelizenzvereinbarungen sind ziemlich lang und enthalten viele juristische Begriffe. Das SLA kann Lizenzbeschränkungen enthalten, etwa dazu, wie viele Personen die Software verwenden dürfen und auf wie vielen Systemen die Software installiert werden darf. Die meisten SLAs enthalten außerdem Haftungsausschlüsse, die besagen, dass der Entwickler nicht für durch die Software verursachte Probleme haftet. Obwohl diese Haftungsausschlüsse oft mehrere Absätze lang sind, sagen sie im Grunde: „Verwendung auf eigene Gefahr.“
2. Service Level Agreement
Ein Service Level Agreement ist ein Vertrag zwischen einem Dienstanbieter und einem Benutzer. In den meisten Fällen besteht die Vereinbarung zwischen einem Unternehmen und einem Verbraucher, SLAs können jedoch auch zwischen zwei Unternehmen vereinbart werden. In beiden Fällen legt das SLA bestimmte Dienstleistungen fest, die über einen bestimmten Zeitraum garantiert werden, oft zu einem bestimmten Preis.
Ein häufiges Beispiel für ein Service Level Agreement ist eine Computergarantie, die die Teile und Arbeitskosten eines Computers abdeckt. In der Garantie kann stehen, dass der Hersteller sich bereit erklärt, alle Servicekosten aufgrund ausgefallener Komponenten für ein oder mehrere Jahre zu übernehmen. Weitere Beispiele für SLAs sind monatliche Verträge mit Internetanbietern oder jährliche Verträge mit Mobilfunkunternehmen. In beiden Fällen verpflichten sich die Unternehmen, ihren Kunden zuverlässige Dienstleistungen bereitzustellen, solange diese ihre monatliche Abonnementgebühr bezahlen.
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