Sekundärspeicher
Sekundärspeicher bezeichnet Speichergeräte wie Festplatten und Solid-State-Laufwerke. Damit können auch Wechselspeichermedien wie USB-Flash-Laufwerke, CDs und DVDs gemeint sein.
Im Gegensatz zum Primärspeicher wird auf den Sekundärspeicher nicht direkt von der CPU zugegriffen. Stattdessen werden aus dem Sekundärspeicher abgerufene Daten zunächst in den RAM geladen und anschließend an den Prozessor gesendet. Der RAM spielt dabei eine wichtige Zwischenrolle, da er einen deutlich schnelleren Datenzugriff ermöglicht als der Sekundärspeicher. Indem Computer Software-Programme und Dateien in den Primärspeicher laden, können sie Daten deutlich schneller verarbeiten.
Der Sekundärspeicher ist zwar deutlich langsamer als der Primärspeicher, bietet aber normalerweise eine wesentlich größere Speicherkapazität. Ein Computer kann beispielsweise über eine Terabyte-Festplatte, aber nur über 16 Gigabyte RAM verfügen. Das bedeutet, dass der Computer ungefähr 64-mal mehr Sekundärspeicher als Primärspeicher hat. Außerdem ist der Sekundärspeicher nicht flüchtig, das heißt, er behält seine Daten mit oder ohne Stromversorgung. RAM hingegen wird gelöscht, wenn ein Computer heruntergefahren oder neu gestartet wird. Daher wird der Sekundärspeicher zum Speichern von „dauerhaften Daten“ verwendet, etwa des Betriebssystems, von Anwendungen und von Benutzerdateien.
NOTE: Der Sekundärspeicher wird möglicherweise auch als „Sekundärspeicherplatz“ bezeichnet. Dieser Begriff ist jedoch etwas mehrdeutig, da interne Speichergeräte manchmal ebenfalls als „Primärspeichergeräte“ bezeichnet werden.
Testen Sie Ihr Wissen