Datenwissenschaft
Datenwissenschaft ist die Untersuchung von Daten. Sie umfasst die Entwicklung von Methoden zum Aufzeichnen, Speichern und Analysieren von Daten, um daraus effektiv nützliche Informationen zu gewinnen. Das Ziel der Datenwissenschaft besteht darin, aus jeder Art von Daten Erkenntnisse und Wissen zu gewinnen – sowohl aus strukturierten als auch aus unstrukturierten Daten.
Datenwissenschaft steht mit der Informatik in Verbindung, ist aber ein eigenständiges Fachgebiet. Die Informatik umfasst die Erstellung von Programmen und Algorithmen zum Aufzeichnen und Verarbeiten von Daten, während die Datenwissenschaft jede Art der Datenanalyse abdeckt, unabhängig davon, ob dabei Computer zum Einsatz kommen. Die Datenwissenschaft steht in engerer Verbindung zum mathematischen Fachgebiet Statistik, das die Erfassung, Organisation, Analyse und Darstellung von Daten umfasst.
Da moderne Unternehmen und Organisationen große Datenmengen verwalten, ist die Datenwissenschaft zu einem wesentlichen Bestandteil der IT geworden. Ein Unternehmen, das beispielsweise Petabytes an Nutzerdaten besitzt, kann die Datenwissenschaft nutzen, um effektive Möglichkeiten zum Speichern, Verwalten und Analysieren der Daten zu entwickeln. Das Unternehmen kann die wissenschaftliche Methode verwenden, um Tests durchzuführen und Ergebnisse zu gewinnen, die aussagekräftige Erkenntnisse über seine Nutzer liefern können.
Datenwissenschaft und Data-Mining im Vergleich
Datenwissenschaft wird häufig mit Data-Mining verwechselt. Data-Mining ist jedoch ein Teilgebiet der Datenwissenschaft. Dabei werden große Datenmengen, beispielsweise Big Data, analysiert, um Muster und andere nützliche Informationen zu entdecken. Die Datenwissenschaft umfasst den gesamten Bereich der Datenerfassung und -verarbeitung.
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