Drahtmodell
Ein Drahtmodell ist ein dreidimensionales Modell, das nur Eckpunkte und Linien enthält. Es enthält keine Oberflächen, Texturen oder Beleuchtung wie ein 3D-Netz. Stattdessen ist ein Drahtmodell ein 3D-Bild, das nur aus „Drähten“ besteht, die dreidimensionale Formen darstellen.
Drahtmodelle bieten die einfachste Darstellung einer dreidimensionalen Szene oder eines dreidimensionalen Objekts. Sie werden häufig als Ausgangspunkt bei der 3D-Modellierung verwendet, da sie einen „Rahmen“ für 3D-Strukturen bilden. So kann ein 3D-Grafikdesigner beispielsweise ein Modell von Grund auf erstellen, indem er einfach Punkte (Eckpunkte) festlegt und sie mit Linien (Pfaden) verbindet. Sobald die Form erstellt ist, können Oberflächen oder Texturen hinzugefügt werden, damit das Modell realistischer wirkt.
Die Linien innerhalb eines Drahtmodells werden zu Polygonen verbunden, beispielsweise Dreiecken und Rechtecken, die zusammen dreidimensionale Formen darstellen. Das Ergebnis kann so einfach wie ein Würfel oder so komplex wie eine dreidimensionale Szene mit Personen und Objekten sein. Die Anzahl der Polygone innerhalb eines Drahtmodells ist normalerweise ein guter Anhaltspunkt dafür, wie detailliert das 3D-Modell ist.
3D-Rendering
Da Drahtmodelle nur Eckpunkte und Linien enthalten, können sie sehr schnell gerendert werden. Daher kann ein komplexes 3D-Bild oder eine komplexe 3D-Animation auf ein Drahtmodell reduziert werden, damit es in Echtzeit gerendert und bearbeitet werden kann. Während Drahtdarstellungen von 3D-Animationen im frühen 3D-Design häufig verwendet wurden, sind die heutigen GPUs so schnell, dass sie oft vollständig schattierte Oberflächen und Texturen in Echtzeit mit wenig oder gar keiner Verzögerung rendern können.
NOTE: Ein „Drahtmodell“ kann sich auch auf eine Entwurfsskizze oder einen Prototyp des Layouts einer Website oder des Designs einer App beziehen.
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