Virtualisierung
Virtualisierung kann sich auf verschiedene Computerkonzepte beziehen, bezeichnet aber meistens das Ausführen mehrerer Betriebssysteme auf einem einzigen Computer. Auf den meisten Computern ist zwar nur ein Betriebssystem installiert, Virtualisierungssoftware ermöglicht es einem Computer jedoch, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig auszuführen.
Beispielsweise kann ein Windows-Computer mit installiertem VMware Workstation Linux innerhalb der Windows-Oberfläche ausführen. Ebenso kann ein Macintosh-Computer Parallels Desktop verwenden, um Windows innerhalb der Mac-OS-X-Oberfläche auszuführen. Wenn ein weiteres Betriebssystem (OS) auf dem Hauptsystem ausgeführt wird, wird es als „virtuelle Maschine“ bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass es wie ein gewöhnlicher Computer funktioniert, tatsächlich aber auf einem anderen Betriebssystem ausgeführt wird.
Virtualisierungssoftware fungiert als Schicht zwischen dem primären Betriebssystem eines Computers und dem virtuellen Betriebssystem. Sie ermöglicht dem virtuellen System, auf die Hardware des Computers zuzugreifen, etwa auf den RAM, die CPU und die Grafikkarte, genau wie das primäre Betriebssystem. Dies unterscheidet sich von der Emulation, bei der jeder Befehl tatsächlich in eine Form übersetzt wird, die der Prozessor des Systems verstehen kann.
Eine weitere Form der Virtualisierung besteht darin, eine Verbindung zu einem entfernten Computersystem herzustellen und es von Ihrem Computer aus zu steuern. Dies wird üblicherweise als Fernzugriff bezeichnet.
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