Virtueller Speicher
Alle Computer verfügen über physischen Speicher, also RAM, in den das Betriebssystem und aktive Programme geladen werden. In manchen Fällen ist der RAM auf das Motherboard gelötet, während er in anderen Fällen mithilfe herausnehmbarer Speichermodule installiert wird. In jedem Fall ist der Speicher des Systems auf die insgesamt installierte RAM-Menge begrenzt. Moderne PCs verfügen typischerweise über 4 GB bis 32 GB RAM.
Wenn Sie eine Anwendung öffnen, lädt Ihr Computer die App und zugehörige Dateien in den RAM. Wenn Sie gleichzeitig genügend Programme öffnen, geht Ihrem Computer schließlich der Speicher aus. Anstatt einen Fehler wegen "unzureichenden Speichers" auszugeben oder Programme zum Beenden zu zwingen, kann Ihr Computer physischen Speicher in den virtuellen Speicher "auslagern".
Virtueller Speicher ist Speicherplatz auf einem Speichergerät, etwa einer SSD oder einer HDD, der als temporärer Systemspeicher ähnlich wie RAM dient. Dieser "Sekundärspeicher" kann den Speicher eines Computers über die Grenze des physischen Speichers hinaus erweitern. Da Speichergeräte jedoch deutlich langsamer als RAM sind, werden in diesem virtuellen Speicher gespeicherte Daten beim Zugriff häufig wieder in den RAM ausgelagert.
Das Verschieben von Daten zwischen dem Primärspeicher nimmt Zeit in Anspruch. Je stärker Ihr Computer den virtuellen Speicher nutzt, desto langsamer wird er daher. Eine der besten Möglichkeiten, die Leistung Ihres Computers zu verbessern, ist die Installation von zusätzlichem RAM. Mit mehr freiem Speicher muss Ihr Computer den virtuellen Speicher nicht so häufig verwenden, wodurch es zu weniger Verlangsamungen und insgesamt höheren Geschwindigkeiten kommt.
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