Kühlkörper
Die CPU eines Computers kann jede Sekunde Millionen von Berechnungen durchführen. Während der Prozessor mit hoher Geschwindigkeit weiterarbeitet, beginnt er, Wärme zu erzeugen. Wenn diese Wärme nicht unter Kontrolle gehalten wird, könnte der Prozessor überhitzen und sich schließlich selbst zerstören.
Glücklicherweise verfügen CPUs über einen Kühlkörper, der die Wärme vom Prozessor ableitet und so eine Überhitzung verhindert. Der Kühlkörper besteht aus Metall, beispielsweise einer Zink- oder Kupferlegierung, und wird mit einem Wärmeleitmaterial am Prozessor befestigt, das die Wärme vom Prozessor zum Kühlkörper ableitet. Kühlkörper können so klein sein, dass sie den Prozessor gerade abdecken, oder bei entsprechendem Bedarf der CPU ein Mehrfaches seiner Größe erreichen.
Die meisten Kühlkörper verfügen außerdem über „Lamellen“, dünne Metallstreifen, die mit der Basis des Kühlkörpers verbunden sind. Diese zusätzlichen Metallteile leiten die Wärme weiter ab, indem sie sie über eine wesentlich größere Fläche verteilen. Häufig wird ein Lüfter verwendet, um die den Kühlkörper umgebende Luft zu kühlen und so zu verhindern, dass der Kühlkörper zu heiß wird. Diese Konfiguration wird als Kombination aus Kühlkörper und Lüfter oder als HSF-Kombination bezeichnet. Kühlkörper werden zwar in nahezu allen Computer-CPUs verwendet, sind aber auch in Prozessoren von Grafikkarten oder GPUs mittlerweile weit verbreitet.
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