CD-R
Steht für „Compact Disc-Recordable“.
CD-R ist ein optisches Speichermedium, das bis zu 700 MB Daten speichern kann. Die Datenträger werden zum Sichern von Daten, zum Teilen von Multimedia-Inhalten und zur allgemeinen Datenspeicherung verwendet. Im Gegensatz zu herkömmlichen CDs, die werkseitig mit voraufgezeichneten Daten gepresst werden, können Benutzer auf CD-Rs einmalig Daten schreiben, wodurch sie eine praktische und kostengünstige Lösung für die Archivierung darstellen.
Ein CD-R-Datenträger ist mit einer dünnen Farbstoffschicht und einer reflektierenden Schicht beschichtet. Wenn Daten auf eine CD-R geschrieben oder „gebrannt“ werden, erhitzt ein Laserstrahl den Farbstoff. Dadurch entstehen dauerhafte physische Veränderungen, die Vertiefungen (nicht reflektierend) und Erhöhungen (reflektierend) auf der Oberfläche des Datenträgers bilden. Die Vertiefungen und Erhöhungen stellen binäre Nullen und Einsen dar, die ein optisches Laufwerk als digitale Daten lesen kann.
Ein entscheidender Vorteil von CD-Rs ist ihre Kompatibilität mit einer großen Bandbreite an Geräten, darunter CD-ROM-Laufwerke, CD-Player und eigenständige CD-Brenner. Sie können CD-Rs zum Erstellen von Musik-CDs, Softwareinstallationsdatenträgern, teilbaren Fotoalben und Datensicherungen verwenden.
Heute verfügen die meisten PCs nicht über optische Laufwerke, und CD-Rs sind weitaus weniger verbreitet als in den frühen 2000er-Jahren. Neuere Speichermedien wie Flash-Laufwerke und externe Festplatten lesen und schreiben Daten schneller und haben eine deutlich höhere Kapazität.
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