USB-C
Steht für „Universal Serial Bus Type-C“. USB-C ist eine Art USB-Anschluss, der 2015 eingeführt wurde. Er unterstützt USB 3.1. Das bedeutet, dass eine USB-C-Verbindung Daten mit bis zu 10 Gbps übertragen und bis zu 20 Volt oder 100 Watt Leistung senden oder empfangen kann. Anders als die früheren USB-Type-A- und USB-Type-B-Anschlüsse ist der USB-C-Anschluss symmetrisch. Das bedeutet, dass Sie sich keine Gedanken darüber machen müssen, das Kabel falsch herum einzustecken.
Der USB-C-Anschluss ist die bedeutendste Änderung am USB-Anschluss, seit die USB-Schnittstelle 1996 standardisiert wurde. USB 1.1, 2.0 und 3.0 verwendeten alle denselben flachen, rechteckigen USB-A-Anschluss. Zwar gab es mehrere Varianten von USB-B, beispielsweise Mini-USB und Micro-USB, doch sie sind alle für Peripheriegeräte ausgelegt, die am anderen Ende mit einem Type-A-Anschluss verbunden werden. Der mit USB 3.1 eingeführte Type-C-Anschluss ist an beiden Enden gleich aufgebaut.
Es gibt keine Mini- oder Micro-Version von USB-C, da der standardmäßige USB-C-Anschluss ungefähr so groß ist wie ein Micro-USB-Anschluss. Dadurch kann er in kleinen Geräten wie Smartphones und Tablets verwendet werden. Da USB-C bis zu 100 Watt Leistung unterstützt, kann es auch als Stromanschluss für Laptops verwendet werden. Tatsächlich verfügen die ersten Laptops mit USB-C-Anschlüssen – das Apple MacBook von 2015 und das Google Chromebook Pixel – über keinen Stromanschluss. Stattdessen wird das Stromkabel direkt mit dem USB-C-Anschluss verbunden.
Ein USB-C-Anschluss passt nur in einen USB-C-Anschluss, USB-C-Kabel sind jedoch abwärtskompatibel mit anderen USB-Standards. Daher kann ein USB-C-auf-USB-A- oder USB-C-auf-USB-B-Adapter verwendet werden, um ältere USB-Geräte mit einem USB-C-Anschluss zu verbinden. Die Datenübertragungsrate und die Leistung in Watt sind jedoch auf den niedrigeren Standard begrenzt.
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