Datenübertragungsrate
Eine Datenübertragungsrate misst, wie schnell sich Daten von einem Ort zu einem anderen bewegen. Sie kann sich auf die Bewegung von Daten zwischen Datenträgern, zwischen anderen Komponenten wie einer CPU und RAM oder zwischen zwei Geräten beziehen, die über ein Netzwerk verbunden sind. Die maximale Datenübertragungsrate, die eine Verbindung unterstützt, wird als ihre Bandbreite bezeichnet, und die tatsächlich gemessene Rate wird Durchsatz genannt.
Wie eine Datenübertragungsrate gemessen wird, hängt oft vom jeweiligen Kontext ab. Datenübertragungsraten in der Telekommunikation werden in Bit pro Sekunde (bps) gemessen. Eine DSL-Internetverbindung kann beispielsweise Daten mit 20 Megabit pro Sekunde (Mbps) übertragen, während eine schnelle Ethernet-Verbindung bis zu 10 Gigabit pro Sekunde (Gbps) erreichen kann.
Dateiübertragungsraten werden stattdessen häufig in Byte pro Sekunde (Bps) gemessen. Wenn Sie beispielsweise eine Datei von einem Netzlaufwerk auf Ihren Computer kopieren, zeigt das Windows-Dateiübertragungs-Dialogfeld eine Zahl wie 5 MB/s an. Da ein einzelnes Byte aus acht Bit besteht, können Sie zwischen Bit pro Sekunde und Byte pro Sekunde umrechnen, indem Sie mit 8 multiplizieren (für die Umrechnung von Byte in Bit) oder durch 8 teilen (für die Umrechnung von Bit in Byte).
Datenübertragungsraten ändern sich während einer Datenübertragung häufig. Viele Faktoren wie Überlastung, Störungen oder Entfernung können eine Datenübertragungsrate beeinflussen. Wenn beispielsweise nicht nur Sie Dateien von einem anderen Computer über das Netzwerk kopieren, ist die angezeigte Datenübertragungsrate niedriger, als wenn Ihnen das gesamte Netzwerk allein zur Verfügung stünde.
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