Plug and Play
Plug and Play, oft als „PnP“ abgekürzt, ist ein automatischer Prozess, der Computer-Peripheriegeräte konfiguriert, sobald sie angeschlossen werden. Der Benutzer muss Treiber nicht manuell installieren oder Geräteeinstellungen konfigurieren, da diese Aufgaben vom Betriebssystem übernommen werden. Plug and Play ist das Standardverhalten beim Anschließen neuer Geräte an Computer mit Windows, macOS und Linux sowie an Mobilgeräte und Tablets.
Wenn Sie ein neues Plug-and-Play-Peripheriegerät anschließen, führt Ihr Computer mehrere automatische Schritte aus. Zuerst erkennt und identifiziert das Betriebssystem das Gerät über ein Identifikations-Protokoll die genaue Methode hängt jedoch von der jeweiligen (Schnittstelle ab). Anschließend sucht es den passenden Gerätetreiber in einer lokalen Treiber-Bibliothek oder einem Online-Repository und installiert ihn. Schließlich konfiguriert es das neue Peripheriegerät, indem es notwendige Ressourcen wie Speicheradressen und Interrupt-Anforderungen (IRQs) zuweist. Wenn Sie beispielsweise eine neue Maus an einen der USB-Anschlüsse Ihres Computers anschließen, erkennt das Betriebssystem automatisch, um welches Mausmodell es sich handelt und von welchem Hersteller es stammt, und installiert anschließend den richtigen Treiber. Innerhalb weniger Sekunden ist die neue Maus einsatzbereit.
Die meisten Erweiterungsschnittstellen moderner Computer unterstützen Plug and Play. Dazu gehören externe Schnittstellen wie USB, Thunderbolt, HDMI und DisplayPort sowie interne Erweiterungssteckplätze wie PCI Express und SATA. Geräte, die über externe Schnittstellen verbunden sind, können oft im laufenden Betrieb angeschlossen und entfernt werden. Sie lassen sich also verbinden und trennen, ohne den Computer neu zu starten. Zum Hinzufügen neuer interner Komponenten müssen Sie den Computer zunächst ausschalten. Nach dem Start erkennt und konfiguriert er jedoch automatisch PnP-kompatible Komponenten.
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