ERP
Steht für „Enterprise Resource Planning“. ERP ist ein Oberbegriff, der sämtliche Ressourcen eines Unternehmens umfasst.
Als Adjektiv beschreibt ERP bestimmte Produkte oder Prozesse, z. B. ERP-Software, ERP-Management und ERP-Analysen. Als Substantiv bezeichnet ERP die Integration von Geschäftsprozessen eines Unternehmens. Dazu können beispielsweise die Buchhaltung, das Personalwesen und die Vertriebsabläufe eines Unternehmens gehören.
ERP-Software
In der IT-Welt bezeichnet ERP üblicherweise Software zur Unternehmensverwaltung. Die meiste ERP-Software ist cloudbasiert, das heißt, sie läuft auf einem Server und ist über das Internet zugänglich. Zu den Vorteilen cloudbasierter Software gehören:
- Zentralisierte Datenspeicherung
- Echtzeit-Aktualisierungen
- Einheitliches Erscheinungsbild für alle Benutzer
- Leicht aktualisierbar
- Aus der Ferne zugänglich
Diese Vorteile sind für große Organisationen wie Unternehmen von großer Bedeutung. Ein zentralisiertes System ermöglicht es global tätigen Unternehmen, effizient zu arbeiten. So kann beispielsweise ein Projektmanager in Kalifornien mit einem einzigen ERP-System den Status der Lieferkette in Taiwan prüfen und Aktualisierungen an ein Team in Singapur senden.
Die Zusammenführung von Prozessen erleichtert es Unternehmen außerdem, Daten zu analysieren und sich bei Bedarf anzupassen. Beispielsweise kann ERP-Software, die E-Commerce und Business Intelligence (BI) integriert, Erkenntnisse über Kunden liefern, ohne dass Analysewerkzeuge von Drittanbietern erforderlich sind.
Beispiele für ERP-Software
- SAP Business One
- Oracle NetSuite
- Microsoft Dynamics
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