Drittanbieter
In der Computerwelt kann sich ein Drittanbieter entweder auf einen Hardware-Hersteller oder einen Software-Entwickler beziehen. Diese Bezeichnung wird für Unternehmen verwendet, die Hardware oder Software für das Produkt eines anderen Unternehmens herstellen.
Drittanbieter-Hardware bezieht sich auf Komponenten, die von anderen Unternehmen als dem ursprünglichen Computerhersteller entwickelt werden. Eine Person kann beispielsweise einen Dell-Computer kaufen und ihn anschließend mit Komponenten von Drittanbietern aufrüsten, etwa mit einer Grafikkarte von Nvidia und einer Festplatte von Seagate. Da die Komponenten nicht im Lieferumfang des Computers enthalten sind und von anderen Unternehmen als Dell gekauft werden, gelten sie als Drittanbieter-Hardware. Diese Komponenten werden normalerweise nicht von Dell unterstützt, sondern vom ursprünglichen Gerätehersteller oder OEM.
Drittanbieter-Software bezieht sich auf Programme, die von anderen Unternehmen als dem Unternehmen entwickelt werden, das das Betriebssystem des Computers entwickelt hat. Daher gelten alle Macintosh-Anwendungen, die nicht von Apple entwickelt wurden, als Anwendungen von Drittanbietern. Ebenso werden alle Windows-Programme, die von anderen Unternehmen als Microsoft entwickelt wurden, als Programme von Drittanbietern bezeichnet. Da die meisten Programme von anderen Unternehmen als Apple und Microsoft entwickelt werden, machen Anwendungen von Drittanbietern den größten Teil der Softwareprogramme aus.
Einige Programme unterstützen außerdem Plug-ins von Drittanbietern, die der Software Funktionen hinzufügen. Adobe Photoshop unterstützt beispielsweise Plug-ins, die dem Programm Funktionen wie zusätzliche Filter und Auswahlwerkzeuge hinzufügen. Diese Plug-ins können von anderen Unternehmen erstellt und vertrieben werden, sind aber für die Zusammenarbeit mit Adobe Photoshop konzipiert. Daher werden sie als Plug-ins von Drittanbietern bezeichnet.
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