eSATA
Steht für „External Serial Advanced Technology Attachment“. eSATA ist eine Variante der SATA-Schnittstelle, die externe Speichergeräte unterstützt. Sie wurde 2004 standardisiert und verwendet dieselben Pins und Protokolle wie internes SATA. Allerdings verfügt sie über einen etwas anders ausgeführten, robusteren Anschluss. Der eSATA-Standard unterstützt außerdem eine Kabellänge von zwei Metern, verglichen mit der von SATA unterstützten Kabellänge von einem Meter.
Da eSATA dieselben Protokolle wie SATA verwendet, bietet ein eSATA-Laufwerk dieselben hohen Datenübertragungsraten wie ein internes SATA-Laufwerk. Beispielsweise kann ein eSATA-3.0-Laufwerk Daten mit 6 Gbit/s beziehungsweise 4,8 Gbit/s übertragen, wenn man den Prozess der Datenkodierung berücksichtigt. Das ist deutlich schneller als FireWire 800 (800 Mbit/s) und USB 2.0 (480 Mbit/s) und entspricht ungefähr der Geschwindigkeit von USB 3.0 (5 Gbit/s).
Da eSATA so hohe Übertragungsraten bietet, war die Schnittstelle bei Videoeditoren, Audioproduzenten und anderen Medienprofis als Schnittstelle für externe Festplatten beliebt. Obwohl eSATA eine der schnellsten verfügbaren Schnittstellen ist, wird sie sowohl von Thunderbolt (10 Gbit/s) als auch von Thunderbolt 2.0 (20 Gbit/s) übertroffen. Beide sind Alternativen zu eSATA.
eSATAp
Im Gegensatz zu FireWire, USB und Thunderbolt versorgt die eSATA-Schnittstelle verbundene Geräte nicht mit Strom. Daher muss jedes über eSATA verbundene Laufwerk einen separaten Stromanschluss haben, um das Gerät mit Strom zu versorgen. Eine Variante von eSATA namens eSATAp oder eSATA USB Hybrid Port (EUHP) kombiniert vier USB-Pins und zwei 12-Volt-Stromversorgungspins im eSATA-Anschluss. Ein eSATAp-Anschluss unterstützt sowohl eSATA- als auch USB-Stecker. Dadurch können verbundene Geräte Strom aus der Stromversorgung des Computers beziehen, sodass kein separates Stromkabel erforderlich ist.
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