Sektor
Ein Sektor ist die kleinste adressierbare Einheit der Datenspeicherung auf einem Laufwerk. Bei herkömmlichen Festplatten (HDDs) waren Sektoren 512 Byte groß. Moderne Laufwerke verwenden jedoch inzwischen Sektoren mit 4.096 Byte (oder „4K-Sektoren“), die auch als Advanced-Format-Technologie bezeichnet werden. Die größere Sektorgröße verbessert die Leistung und die Fehlerkorrektur, insbesondere bei Laufwerken mit hoher Kapazität mehr als 1 (Terabyte).
Festplatten enthalten Platten, die in konzentrische Ringe unterteilt sind, die als Spuren bezeichnet werden. Jede Spur ist in Sektoren unterteilt. Äußere Spuren sind länger als innere und können daher mehr Sektoren speichern. HDDs verwenden „Zoned-Bit-Recording“, um dies zu nutzen, indem sie die Anzahl der Sektoren pro Spur abhängig von der Position der Spur variieren.
Große Dateien erstrecken sich über viele Sektoren. Wenn nur einer davon beschädigt wird, ist die Datei möglicherweise nicht lesbar. Software-Dienstprogramme können logische Fehler manchmal reparieren, physisch beschädigte Sektoren können sie jedoch nicht beheben. Diese werden als fehlerhafte Sektoren bezeichnet. Moderne Betriebssysteme können fehlerhafte Sektoren erkennen und vermeiden, aber anhaltende Probleme können zu Datenverlust führen — ein guter Grund, regelmäßig eine Sicherung Ihrer Daten zu erstellen.
Sektoren auf SSDs
Obwohl Solid-State-Laufwerke (SSDs) keine rotierenden Datenträger oder physischen Sektoren verwenden, emulieren sie aus Kompatibilitätsgründen weiterhin eine sektorbasierte Speicherung. Wie HDDs stellen SSDs Daten in 512-Byte- oder 4K-Sektorformaten bereit, obwohl sie Daten intern mithilfe von Seiten und Blöcken anstelle von Spuren und Sektoren organisieren.
NOTE: Trotz der Umstellung auf 4K-Sektoren unterstützen viele Laufwerke die Emulation von 512-Byte-Sektoren (bekannt als 512e), um die Kompatibilität mit älteren Betriebssystemen und Softwareprogrammen aufrechtzuerhalten, die 512-Byte-Sektoren erwarten.
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