BGP
Steht für „Border Gateway Protocol“. BGP ist ein Protokoll, das zum Weiterleiten von Datenübertragungen über das Internet verwendet wird. Es hilft dabei, den effizientesten Weg zu bestimmen – unabhängig davon, ob Daten innerhalb einer Stadt oder um die ganze Welt gesendet werden.
BGP verwaltet den Fluss von Daten ähnlich wie die Post die Zustellung physischer Briefe organisiert. Wenn beispielsweise ein Benutzer in Los Angeles auf eine Website in New York zugreift, leitet BGP die Daten zunächst vom in New York ansässigen Server zum Internet-Backbone. Die Daten übertragen sich über große Glasfaserkabel über Bundesstaatsgrenzen hinweg und anschließend durch kleinere Netzwerke, bis sie den ISP des Benutzers in Los Angeles erreichen. Der ISP leitet die Daten dann lokal an das Gerät des Benutzers weiter.
Unix – traceroute techterms.com
DOS – tracert techterms.com
Grundlegend für das Border Gateway Protocol sind Routingtabellen. Dabei handelt es sich um Textdateien, in denen verfügbare Router nach IP-Adresse aufgeführt sind. BGP-Router verwenden diese Tabellen, um den besten Weg für jede Datenübertragung zu bestimmen. Routingtabellen werden häufig aktualisiert, da sich die schnellste Route je nach Netzwerkverkehr und Ausfällen ändern kann. Router mit hohem Datenverkehr können einmal pro Minute oder sogar alle paar Sekunden Aktualisierungen anfordern.
Vorteile von BGP
- Eine standardisierte Kommunikationsmöglichkeit zwischen Routern
- Effiziente Weiterleitung von Daten über das Internet
- Anpassungsfähigkeit bei Netzwerküberlastung
- Redundanz bei Netzwerkausfällen
- Skalierbarkeit zum Hinzufügen oder Entfernen von Routern
- Autonomer Betrieb
NOTE: BGP ermöglicht zwar eine effiziente Weiterleitung von Daten über große Entfernungen, aber CDNs bieten einen noch größeren Vorteil, indem sie Daten weltweit auf „Edge-Knoten“ hosten.
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