Glasfaserkabel
Ein Glasfaserkabel ist ein schnelles Datenübertragungsmedium. Es enthält winzige Glas- oder Kunststofffasern, die Lichtstrahlen übertragen. Digitale Daten werden über schnelle Lichtimpulse durch das Kabel übertragen. Das Empfangsende einer Glasfaserübertragung wandelt die Lichtimpulse in Binärwerte um, die von einem Computer gelesen werden können.
Da Glasfaserkabel Daten mithilfe von Lichtwellen übertragen, können sie Informationen mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Es überrascht daher nicht, dass Glasfaserkabel die schnellsten Datenübertragungsraten aller Datenübertragungsmedien bieten. Außerdem sind sie im Vergleich zu Kupferkabeln oder Telefonleitungen weniger anfällig für Rauschen und Störungen. Glasfaserkabel sind jedoch empfindlicher als ihre Gegenstücke aus Metall und benötigen daher eine stärkere Schutzummantelung. Während Kupferkabel so oft wie nötig verbunden und repariert werden können, müssen beschädigte Glasfaserkabel häufig ersetzt werden.
Da Glasfaserkabel hohe Übertragungsgeschwindigkeiten und eine große Bandbreite bieten, werden sie für einen großen Teil des Internet-Backbones verwendet. So bestehen beispielsweise die meisten transatlantischen Telekommunikationskabel zwischen den USA und Europa aus Glasfaser. In den vergangenen Jahren wurde die Glasfasertechnologie auch für lokale Internetverbindungen zunehmend beliebter. So bieten einige ISPs inzwischen „Glasfaser-Internet“ an, das den Internetzugang über eine Glasfaserleitung ermöglicht. Glasfaserverbindungen können Haushalten und Unternehmen Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 1 Gbps bieten.
Testen Sie Ihr Wissen