x86-64
x86-64 ist eine 64-Bit-Version der x86-Prozessorarchitektur, die Windows-PCs seit mehreren Jahrzehnten verwenden. Sie ähnelt x64, bezieht sich aber speziell auf Prozessoren, die den x86-Befehlssatz verwenden.
CPUs mit der x86-64-Architektur arbeiten standardmäßig im 64-Bit-Modus, sind aber auch abwärtskompatibel mit 32-Bit- und 16-Bit-Anwendungen. Mit anderen Worten: Jedes Programm, das auf einer 32-Bit-x86-CPU läuft, sollte ohne erforderliche Emulation auch auf einer x86-64-CPU laufen.
Der Hauptvorteil eines x86-64-Prozessors gegenüber einer standardmäßigen 32-Bit-x86-CPU ist der deutlich größere adressierbare Speicher. Ein 32-Bit-Prozessor kann im Speicher nur auf 232 (4.294.967.296) adressierbare Werte verweisen – ungefähr 4 Gigabyte. Ein 64-Bit-Prozessor unterstützt 264 (18.446.744.073.709.551.616) adressierbare Werte. Daher unterstützt eine x86-64-CPU nicht doppelt so viel Speicher wie eine x86-CPU, sondern 4.294.967.296-mal mehr.
Intel und AMD sind die beiden wichtigsten Hersteller von X86-64-Prozessoren. Die beiden Technologien werden jeweils als Intel 64 und AMD64 bezeichnet. AMD brachte seine erste 64-Bit-CPU (Operteron) 2003 auf den Markt, kurz darauf folgte Intel mit seiner ersten 64-Bit-CPU (Nocona) im Jahr 2004. Heute sind nahezu alle Prozessoren 64-Bit.
Testen Sie Ihr Wissen