SMB
Steht für „Server Message Block“.
SMB ist ein Netzwerk-Kommunikationsprotokoll für die gemeinsame Nutzung von Dateien und Druckern über ein lokales Netzwerk oder ein Weitverkehrsnetz. Dateiserver verwenden SMB, um freigegebene Ordner zu erstellen, die andere Computer über das Netzwerk genauso einfach durchsuchen können, als würden sie sich auf der lokalen Festplatte des Computers befinden. Standardmäßig verwenden nur Windows-basierte Computer die SMB-Freigabe, aber andere Betriebssysteme können SMB-Unterstützung durch Softwareimplementierungen wie Samba aktivieren.
Das SMB-Protokoll verwendet das Client-Server-Modell, um Daten zwischen Computern auszutauschen. Der Client fordert zunächst über den Hostnamen oder die IP-Adresse des Servers Zugriff auf eine freigegebene Ressource an. Der Server prüft diese Anfrage und fordert den Client anschließend mithilfe eines Benutzernamens und eines Passworts zur Authentifizierung auf. Nach der Authentifizierung kann der Client über zusätzliche Nachrichten an den Server bestimmte Dateien oder andere Ressourcen anfordern. Der Server verwendet SMB, um die Dateien für die Übertragung in Datenpakete aufzuteilen, die auf der Festplatte des Clients wieder zusammengesetzt werden.
Seit der ursprünglichen Implementierung wurde das SMB-Protokoll mehrmals aktualisiert, wodurch Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung verbessert wurden. Die ursprüngliche Version, SMB 1.0, wurde 1983 entwickelt, um die gemeinsame Dateinutzung über ein Netzwerk in DOS zu ermöglichen, und später in Windows integriert. SMB 2.0 wurde 2006 veröffentlicht. Es führte eine stärkere Authentifizierung ein, verbesserte gleichzeitig die Leistung und verringerte den Netzwerk-Overhead. SMB 3.0 folgte 2012 und ergänzte eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Dateiübertragungen, um die Sicherheit zu erhöhen.
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