Ordner
Ein digitaler Ordner hat denselben Zweck wie ein physischer Ordner – er speichert Dokumente. Computerordner können auch andere Arten von Dateien speichern, etwa Anwendungen, Archive, Skripte und Bibliotheken. Ordner können sogar andere Ordner speichern, die weitere Dateien und Ordner enthalten können.
Ordner dienen dazu, Dateien zu organisieren. Zum Beispiel könnten Sie Ihre digitalen Fotos in einem Ordner „Bilder“, Ihre Audiodateien in einem Ordner „Musik“ und Ihre Textverarbeitungsdokumente in einem Ordner „Dokumente“ speichern. In Windows werden Softwareprogramme standardmäßig im Ordner „Programme“ installiert, während sie in OS X im Ordner „Applications“ gespeichert werden.
Ordner werden auch als Verzeichnisse bezeichnet, weil sie Daten im Dateisystem eines Speichergeräts organisieren. Alle Ordner sind Unterordner oder Unterverzeichnisse des Stammverzeichnisses. Unter Windows ist beispielsweise C:\ das Stammverzeichnis des Startlaufwerks. Die Anwendung Internet Explorer ist im Verzeichnis C:\Program Files\Internet Explorer installiert, das auch der Verzeichnispfad des Internet-Explorer-Ordners ist.
Auch wenn Ordner mehrere Gigabyte an Daten enthalten können, belegen die Ordner selbst keinen Speicherplatz auf dem Datenträger. Das liegt daran, dass Ordner lediglich Zeiger sind, die den Speicherort von Dateien im Dateisystem festlegen. Sie können anzeigen, wie viele Daten in einem Ordner gespeichert sind, indem Sie in Windows mit der rechten Maustaste darauf klicken und auswählen oder in OS X wählen. Um einen neuen Ordner zu erstellen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop oder ein geöffnetes Fenster und wählen Sie (Windows) oder (OS X).
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