Black-Box-Tests
Black-Box-Tests sind eine Art von Softwaretests, bei denen der Aufbau der Anwendung und der Quellcode dem Tester nicht bekannt sind. Sie ermöglichen es Entwicklern, externes Feedback zu erhalten, etwa zu gewünschten Funktionen und Fehlern, die vom Entwicklungsteam möglicherweise übersehen wurden.
Während White-Box-Tests zum Belastungstest von Apps nützlich sind, eignen sich Black-Box-Tests zur Verbesserung der Benutzererfahrung. Aus diesem Grund stellt ein Softwareunternehmen möglicherweise einer Gruppe externer Betatester eine Betaversion zur Verfügung. Diese Benutzer, die die App möglicherweise zum ersten Mal verwenden, können objektives Feedback zur Benutzeroberfläche und zur allgemeinen Funktionalität geben.
Black-Box-Tester können auch Fehler entdecken, die die ursprünglichen Programmierer nicht gefunden haben. Eine große Zahl von Betatestern kann Fehler und Inkompatibilitäten schneller entdecken als eine kleine Gruppe von Entwicklern. Daher veröffentlichen große Softwareunternehmen häufig Betaversionen ihrer Apps, bevor sie diese offiziell herausbringen. Tester können während der Betaphase der Entwicklung, die einige Monate dauern kann, Fehlerberichte und anderes Feedback einreichen.
Viele Softwareprogramme durchlaufen sowohl White-Box- als auch Black-Box-Tests. White-Box-Tests sind in der Alpha-Phase häufiger, während Black-Box-Tests normalerweise in der Betaphase durchgeführt werden. Die gleichzeitige Durchführung beider Testarten wird als „Grey-Box-Tests“ bezeichnet.
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