Fehler
In der Computerwelt ist ein Fehler ein Fehler in einem Software-Programm. Er kann dazu führen, dass ein Programm unerwartet beendet wird oder sich unbeabsichtigt verhält. Beispielsweise kann ein kleiner Fehler bewirken, dass eine Schaltfläche in der Benutzeroberfläche eines Programms nicht reagiert, wenn Sie darauf klicken. Ein schwerwiegenderer Fehler kann dazu führen, dass das Programm aufgrund einer Endlosschleife oder eines Speicherlecks nicht mehr reagiert oder abstürzt.
Aus Sicht eines Entwicklers können Fehler Syntax- oder Logikfehler im Quellcode eines Programms sein. Diese Fehler lassen sich häufig mit einem Entwicklungstool beheben, das passenderweise Debugger genannt wird. Wenn Fehler jedoch nicht erkannt werden, bevor das Programm in die endgültige Anwendung kompiliert wird, werden sie vom Benutzer bemerkt.
Da Fehler die Benutzerfreundlichkeit eines Programms beeinträchtigen können, werden die meisten Programme vor ihrer Veröffentlichung normalerweise ausgiebig getestet. Beispielsweise durchläuft kommerzielle Software häufig eine Betaphase, in der mehrere Benutzer alle Aspekte des Programms gründlich testen, um sicherzustellen, dass es ordnungsgemäß funktioniert. Sobald festgestellt wurde, dass das Programm stabil und fehlerfrei ist, wird es der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Natürlich sind die meisten Programme, wie wir alle wissen, auch nach gründlichen Tests nicht vollständig fehlerfrei. Aus diesem Grund veröffentlichen Softwareentwickler häufig „Punktupdates“ (z. B. Version 1.0.1), die Fehlerbehebungen für Fehler enthalten, die nach der Veröffentlichung der Software entdeckt wurden. Besonders „fehlerhafte“ Programme benötigen möglicherweise mehrere Punktupdates (1.0.2, 1.0.3 usw.), um alle Fehler zu beseitigen.
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