White-Box-Test
White-Box-Tests sind eine Art von Softwaretests, bei denen die testende Person den Aufbau der Anwendung und den Quellcode versteht. Mithilfe dieser Kenntnisse kann sie Tests durchführen, die die wahrscheinlichsten Fehler oder Leistungsprobleme aufdecken.
Da der ursprüngliche Entwickler das Programm am besten versteht, ist er oder sie am besten für die Durchführung von White-Box-Tests geeignet. Allerdings können auch andere mit der Anwendung vertraute Programmierer White-Box-Tests durchführen. In beiden Fällen muss die testende Person den Zweck des Programms und den zugrunde liegenden Code genau verstehen.
White-Box-Tests tragen dazu bei, dass ein Programm stabil und leistungsfähig ist. Sie eignen sich, um eine App mit großen Dateien oder mit Sonderfällen einem Belastungstest zu unterziehen, auf die die meisten Benutzer nicht stoßen werden. Die Fehlerbehebung ist effizient, da die Person, die die Fehler entdeckt, sie häufig auch behebt.
Andererseits verwendet der ursprüngliche Entwickler die App möglicherweise nicht wie ein typischer Benutzer und findet daher möglicherweise keine Fehler, die ein anderer Benutzer entdecken würde. White-Box-Tests eignen sich außerdem nicht besonders gut, um den Funktionsumfang oder die Benutzeroberfläche einer App zu verbessern, da externes Feedback in diesen Bereichen besonders wertvoll ist.
NOTE: Softwaretests, bei denen der Benutzer keinen Einblick in die internen Abläufe eines Programms hat, werden Black-Box-Tests genannt.
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