Bannerwerbung
Ein Werbebanner ist eine der ältesten und bekanntesten Formen der Onlinewerbung. Es handelt sich um eine rechteckige Grafik, die auf einer Webseite angezeigt wird und Aufmerksamkeit erregen sowie Klicks auf die Website eines Werbetreibenden oder eine Landingpage erzielen soll. Werbebanner trugen in den 1990er-Jahren dazu bei, das werbefinanzierte Modell des Webs zu etablieren. Dadurch konnten Websites (wie TechTerms.com) kostenlose Inhalte anbieten und gleichzeitig Einnahmen erzielen.
Die ursprüngliche Größe eines Werbebanners betrug 468 Pixel in der Breite und 60 Pixel in der Höhe (468×60).
Mit zunehmender Bildschirmgröße nahm auch die Größe von Bannern zu. Außerdem wurden mehrere neue Bannerformate für Desktop-Browser standardisiert. Zu den heute üblichen Bannergrößen gehören:
- 468×60 (ursprüngliches Banner)
- 728×90 (Leaderboard)
- 970×90 (großes Leaderboard)
- 970×250 (Billboard)
- 300×250 (mittleres Rechteck)
- 160 × 600 (Wolkenkratzer)
- 300 × 600 (halbe Seite)
- 320 × 50 (mobiles Banner)
Moderne Werbebanner können statische Bilder, animierte GIFs, Rich-Media-Anzeigen (mit eingebettetem Video) oder responsive HTML5-Werbemittel sein, die sich an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen.
Werbebanner sind zwar weiterhin weit verbreitet, doch auch neuere Formate erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Dazu gehören Native Ads (die sich nahtlos in die Inhalte einer Website einfügen), Videoanzeigen, Interstitials (ganzseitige Anzeigen, die zwischen Inhalten angezeigt werden) und Anchor Ads (die am Rand des Fensters fixiert sind). Dennoch sind Werbebanner auch 30 Jahre nach ihrem ersten Auftreten im Web weiterhin ein Grundpfeiler der Displaywerbung. Sie bieten Unternehmen nach wie vor eine unkomplizierte Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen online zu bewerben.
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