Aushängen
Aushängen ist der Softwarevorgang, bei dem ein Volume eines Datenträgers deaktiviert wird, damit der Datenträger sicher getrennt werden kann. Ein ausgehängter Speicherdatenträger ist weiterhin physisch mit einem Computer verbunden und eingeschaltet, aber der Computer kann keine Daten von ihm lesen oder darauf schreiben. Das Aushängen ist das Gegenteil des Einbindens eines Datenträgers, bei dem das Volume aktiviert und sein Inhalt für das Betriebssystem des Computers verfügbar gemacht wird.
Wenn ein Datenträger getrennt wird, während das Betriebssystem gerade eine Datenübertragung durchführt, kann dies zu einer Beschädigung oder einem Verlust von Daten führen. Dieses Problem kann Festplatten und Solid-State-Laufwerke (sowohl interne als auch externe) sowie USB-Flash-Laufwerke, Speicherkarten und sogar Datenträgerabbilddateien betreffen; optische Datenträger werden dagegen beim Auswerfen automatisch ausgehängt. Während das Einbinden eines Datenträgers automatisch erfolgt, muss zum Aushängen aktiv der Befehl „Auswerfen“ oder „Aushängen“ ausgeführt werden.
Um Ihre Daten zu schützen, hängen Sie einen Datenträger immer aus, bevor Sie ihn trennen. Wählen Sie in Windows zunächst den Datenträger im Datei-Explorer aus oder öffnen Sie ihn. Klicken Sie dann auf die Registerkarte „Laufwerktools“ und anschließend auf die Schaltfläche „Auswerfen“. Klicken Sie unter macOS auf das Symbol des Laufwerks und ziehen Sie es vom Desktop auf das Papierkorb-Symbol im Dock (das zu einem Auswerfen-Symbol wird), oder klicken Sie in der Finder-Seitenleiste neben dem Namen des Datenträgers auf die Schaltfläche „Auswerfen“. Auf Unix- und Linux-Computern können Sie den Befehl umount verwenden (beachten Sie, dass der Befehl nicht unmount lautet), um ein Datenträgervolume auszuhängen.
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