Superskalar
Eine superskalare CPU kann mehr als eine Anweisung pro Taktzyklus ausführen. Da Verarbeitungsgeschwindigkeiten in Taktzyklen pro Sekunde (Megahertz) gemessen werden, ist ein superskalarer Prozessor schneller als ein Skalarprozessor mit derselben Megahertz-Zahl.
Eine superskalare Architektur umfasst parallele Ausführungseinheiten, die Anweisungen gleichzeitig ausführen können. Diese parallele Architektur wurde erstmals in RISC-Prozessoren eingesetzt, die kurze und einfache Anweisungen für Berechnungen verwenden. Aufgrund ihrer superskalaren Fähigkeiten waren RISC-Prozessoren typischerweise leistungsfähiger als CISC-Prozessoren mit derselben Megahertz-Zahl. Die meisten CISC-basierten Prozessoren (wie der Intel Pentium) enthalten inzwischen jedoch ebenfalls einige RISC-Architekturmerkmale, wodurch sie Anweisungen parallel ausführen können. Nahezu alle nach 1998 entwickelten Prozessoren sind superskalar.
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