Rastergrafik
Rastergrafiken sind Computer-grafiken, die aus einem Raster aus Pixeln bestehen, das auch als Bitmap bezeichnet wird. Die meisten Bilder im Internet und auf Ihrem Computer sind Rastergrafiken. Sie sind neben Vektorgrafiken einer der beiden wichtigsten Bildtypen für Computergrafiken.
Die Dateigröße einer Rastergrafik hängt von mehreren Variablen ab. Die erste ist die Bildgröße der Rastergrafik, die auch als Auflösung bezeichnet wird – die Anzahl der Pixel in der Breite multipliziert mit der Anzahl der Pixel in der Höhe. Ein Bild mit höherer Auflösung enthält mehr Pixel und benötigt daher mehr Speicherplatz. Ein Bild mit einer Breite von 640 Pixeln und einer Höhe von 480 Pixeln besteht beispielsweise insgesamt aus 307.200 Pixeln, während ein größeres Bild mit 3072 x 2048 Pixeln 6.291.456 Pixel benötigt. Die Dateigröße einer Rastergrafik hängt außerdem von ihrer Farbtiefe ab – also davon, wie viele Bits an Daten für jedes Pixel benötigt werden. Ein Bild mit einer Farbtiefe von 8 Bit kann nur 256 Farben darstellen. Ein Bild mit einer Farbtiefe von 24 Bit verwendet dreimal so viele Daten, kann aber mehr als 16 Millionen Farben darstellen.
Da Rastergrafiken aus einem Raster aus Pixeln bestehen, verändert das Ändern ihrer Größe zur Anpassung der Auflösung zwangsläufig den Inhalt dieser Pixel. Beim Verkleinern müssen die Daten mehrerer Pixel zusammengeführt werden, wodurch feine Details verloren gehen. Beim Vergrößern müssen zwischen den vorhandenen Pixeln neue Daten erzeugt werden, wodurch ein Bild unscharf oder pixelig erscheinen kann.
NOTE: Es gibt viele Dateiformate für Rastergrafiken. Einige davon verwenden Bildkomprimierung, um die Dateigröße zu verringern. Beispielsweise hat ein großes Bitmap-Bild, das im verlustbehafteten JPEG-Format gespeichert wird, eine kleinere Dateigröße als dasselbe Bitmap-Bild, das als verlustfrei komprimierte PNG-Datei gespeichert wird. Diese ist wiederum kleiner als das Bild, das als unkomprimierte BMP-Datei gespeichert wird.
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