MVC
Steht für „Model-View-Controller“. MVC ist ein Anwendungsentwurfsmodell, das aus drei miteinander verbundenen Teilen besteht. Dazu gehören das Modell (Daten), die Ansicht (Benutzeroberfläche) und der Controller (Prozesse, die Eingaben verarbeiten).
Das MVC-Modell oder -„Muster“ wird häufig zur Entwicklung moderner Benutzeroberflächen verwendet. Es stellt die grundlegenden Bausteine für den Entwurf eines Programms für Desktop oder Mobilgeräte sowie für Webanwendungen bereit. Es funktioniert gut mit der objektorientierten Programmierung, da die verschiedenen Modelle, Ansichten und Controller als Objekte behandelt und innerhalb einer Anwendung wiederverwendet werden können.
Im Folgenden wird jeder Aspekt von MVC beschrieben:
1. Modell
Ein Modell sind Daten, die von einem Programm verwendet werden. Dabei kann es sich um eine Datenbank, eine Datei oder ein einfaches Objekt handeln, etwa ein Symbol oder eine Figur in einem Videospiel.
2. Ansicht
Eine Ansicht ist die Möglichkeit, Objekte innerhalb einer Anwendung anzuzeigen. Beispiele sind die Anzeige eines Fensters, von Schaltflächen oder von Text innerhalb eines Fensters. Sie umfasst alles, was der Benutzer sehen kann.
3. Controller
Ein Controller aktualisiert sowohl Modelle als auch Ansichten. Er akzeptiert Eingaben und führt die entsprechende Aktualisierung durch. Beispielsweise kann ein Controller ein Modell aktualisieren, indem er die Eigenschaften einer Figur in einem Videospiel ändert. Er kann die Ansicht ändern, indem er die aktualisierte Figur im Spiel anzeigt.
Die drei Teile von MVC sind miteinander verbunden (siehe Abbildung). Die Ansicht zeigt dem Benutzer das Modell an. Der Controller akzeptiert Benutzereingaben und aktualisiert das Modell und die Ansicht entsprechend. Obwohl MVC beim Entwurf von Anwendungen nicht erforderlich ist, unterstützen viele Programmiersprachen und IDEs die MVC-Architektur, wodurch sie zu einer häufigen Wahl für Entwickler wird.
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