OOP
Steht für „Object-Oriented Programming“. OOP (nicht „Oops!“) bezeichnet eine Programmiermethodik, die auf Objekten statt nur auf Funktionen und Prozeduren basiert. Diese Objekte sind in Klassen organisiert, wodurch einzelne Objekte zu Gruppen zusammengefasst werden können. Die meisten modernen Programmiersprachen, darunter Java, C++ und PHP, sind objektorientierte Sprachen, und viele ältere Programmiersprachen gibt es inzwischen auch in objektorientierten Versionen.
Ein „Objekt“ in einer OOP-Sprache bezeichnet einen bestimmten Typ oder eine „Instanz“ einer Klasse. Jedes Objekt hat eine Struktur, die der anderer Objekte derselben Klasse ähnelt, kann aber mit individuellen Eigenschaften versehen werden. Ein Objekt kann außerdem für dieses Objekt spezifische Funktionen oder Methoden aufrufen. Der Quellcode eines Videospiels kann beispielsweise eine Klasse enthalten, die die Struktur der Figuren im Spiel definiert. Einzelne Figuren können als Objekte definiert werden, wodurch sie unterschiedliche Erscheinungsbilder, Fähigkeiten und Fertigkeiten haben können. Sie können außerdem verschiedene Aufgaben im Spiel ausführen, die mithilfe der spezifischen Methoden jedes Objekts ausgeführt werden.
Objektorientierte Programmierung erleichtert es Programmierern, Software zu strukturieren und zu organisieren. Da einzelne Objekte geändert werden können, ohne andere Aspekte des Programms zu beeinflussen, lassen sich Programme, die in objektorientierten Sprachen geschrieben wurden, außerdem leichter aktualisieren und verändern. Da Softwareprogramme im Laufe der Jahre immer größer geworden sind, hat OOP die Entwicklung dieser großen Programme überschaubarer gemacht.
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