Bereitstellung
Die Softwarebereitstellung ist der Prozess, durch den Software auf einem oder mehreren Systemen nutzbar gemacht wird. Sowohl die Bereitstellung auf einem einzelnen System als auch auf mehreren Systemen umfasst vier grundlegende Schritte:
- Herunterladen
- Installieren
- Aktivieren
- Aktualisieren
1. Herunterladen
Während manche Software noch auf Flash-Laufwerken oder optischen Medien (CDs und DVDs) verbreitet wird, wird die meiste Software heute heruntergeladen. Daher beginnt die Bereitstellung oft mit dem Herunterladen eines Software-Installationsprogramms.
2. Installieren
Der Installationsprozess ist der wichtigste Schritt der Bereitstellung. Dabei werden die Anwendung und die zugehörigen Dateien auf einem oder mehreren Systemen installiert. Zu den Installationsoptionen gehören der Installationsort der Software und die zu installierenden Dateien, etwa Add-ons und andere Zusatzfunktionen.
3. Aktivieren
Programme für kommerzielle Software erfordern häufig eine Aktivierung, entweder sofort oder nach Ablauf eines Testzeitraums. Ohne Aktivierung kann die Software nur für eine begrenzte Zeit oder mit eingeschränkten Funktionen ausgeführt werden. Für die Aktivierung muss eine Lizenz erworben und der Aktivierungsschlüssel eingegeben werden.
4. Aktualisieren
Der letzte Schritt der Bereitstellung besteht darin, die Software auf die neueste Version zu aktualisieren. Viele Anwendungen enthalten den Befehl „Nach Updates suchen“, mit dem geprüft wird, ob eine neuere Version verfügbar ist. Durch aktuelle Software lassen sich Probleme mit Fehlern, Sicherheitslücken und Inkompatibilitäten reduzieren.
Erweiterte Bereitstellung
Die Bereitstellung von Software auf einem privaten PC ist oft so einfach wie das Herunterladen, Installieren und Aktivieren des Programms. Die Bereitstellung auf Unternehmenscomputern oder auf mehreren Systemen in einem Netzwerk kann komplexer sein. Beispielsweise muss ein Netzwerkadministrator ein Programm möglicherweise auf Dutzenden Computern identisch konfigurieren. Um Einheitlichkeit sicherzustellen, kann der Administrator eine Befehlszeilenschnittstelle oder ein Bereitstellungs-Skript verwenden, um den Installationsprozess zu automatisieren.
NOTE: Windows-Installationsprogramme haben normalerweise die Erweiterung .EXE oder .MSI. Installationen mit Active Directory und System Center Configuration Manager (SCCM) erfordern möglicherweise MSI-Dateien.
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