Cloud-Verschwendung
Cloud-Verschwendung bezeichnet unnötige Ausgaben für Cloud-Dienste. Gemeint sind nicht oder nur teilweise genutzte Dienste während eines oder mehrerer Abrechnungszeiträume, wodurch „verschwendete“ Ausgaben entstehen.
Es gibt viele Arten von Cloud-Verschwendung. Einige Beispiele sind:
- Ungenutzte Apps in Adobe Creative Cloud
- Ungenutzte Microsoft-365-Abonnements
- Nicht vollständig genutzte Bandbreite eines Servers
- Unnötige Sicherheitsfunktionen der Cloud
- Nicht vollständig genutzte Cloud-Computing-Dienste
- Nur teilweise genutzte monatliche E-Mail-Versendungen von Mailinglisten
Cloud-Verschwendung betrifft alle – von Privatanwendern bis hin zu Unternehmen. Beispielsweise kann ein Student, der ein jährliches Creative-Cloud-Abonnement kauft, es aber nur sechs Monate lang nutzt, mehrere Hundert Dollar pro Jahr verschwenden. Ein Unternehmen, das 10.000 Microsoft-365-Lizenzen oder „Sitze“ kauft, aber nur 8.000 davon nutzt, kann jeden Monat Tausende Dollar an ungenutzten Abonnementgebühren verschwenden.
Cloud-Computing-Plattformen wie Azure, AWS und Google Cloud bieten eine nutzungsbasierte Abrechnung, die dazu beiträgt, Cloud-Verschwendung zu verringern. Ähnlich wie ein Stromzähler erfassen diese Dienste die konkrete Nutzung jedes Kunden, etwa die Rechenzeit, API-Aufrufe, die verwendete Bandbreite usw. Dennoch haben viele Cloud-Plattformen monatliche Grundgebühren und berechnen Zusatzfunktionen, die mit der Zeit möglicherweise nur teilweise genutzt werden.
Cloud-basierte Dienste bieten Unternehmen eine effiziente und kostengünstige Möglichkeit, IT-Lösungen zu verwalten. Einzelpersonen und Organisationen sollten ihre Cloud-Abonnements jedoch regelmäßig überprüfen, um sicherzustellen, dass sie kein Geld für unnötige Dienste verschwenden.
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