UGC
Steht für „User Generated Content“. In den frühen Jahren des Webs waren die meisten Websites statisch. Das bedeutet, dass jede Seite feste Inhalte hatte, die sich nicht änderten, sofern sie nicht vom Webmaster aktualisiert wurden. Mit der Weiterentwicklung des Webs wurden dynamische Websites, die Inhalte aus einer Datenbank erzeugen, zum Standard. Heute enthalten viele Websites im Zeitalter des Web 2.0 UGC, also von Besuchern erstellte Inhalte.
Viele verschiedene Arten von Websites enthalten nutzergenerierte Inhalte. Ein Beispiel ist ein Webforum, in dem Benutzer Themen diskutieren können, indem sie online Kommentare veröffentlichen. Ein weiteres Beispiel ist ein Wiki, in dem Benutzer Website-Inhalte direkt hinzufügen und bearbeiten können. Wikipedia enthält beispielsweise Informationen, die von Tausenden Autoren auf der ganzen Welt geschrieben und eingereicht wurden. Auch soziale Netzwerke wie Facebook und LinkedIn sind UGC-Websites, auf denen Benutzer persönliche Profile erstellen und Informationen miteinander teilen können. Diese Websites stellen lediglich eine Plattform bereit, auf der Benutzer Inhalte hinzufügen und miteinander teilen können.
Während Wikis, Webforen und soziale Netzwerke nahezu ausschließlich nutzergenerierte Inhalte enthalten, bieten viele andere Websites inzwischen sowohl eigene Inhalte als auch UGC. Blogs enthalten beispielsweise häufig einen Bereich, in dem Besucher Kommentare zu den Artikeln des Autors veröffentlichen können. Nachrichten-Websites ermöglichen Besuchern normalerweise, unter den Nachrichtenartikeln Feedback zu hinterlassen. Häufig enthalten diese Hybridseiten schließlich mehr nutzergenerierte als eigene Inhalte. Dank UGC ist das Web heute ein interaktiveres Medium, in dem Benutzer aktiv an der Erstellung von Website-Inhalten teilnehmen können.
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