Trinitron
Trinitron war eine wegweisende CRT-Technologie (Cathode Ray Tube), die von der Sony Corporation entwickelt wurde. Im Gegensatz zu herkömmlichen CRTs, die eine Lochmaske verwenden, setzte Trinitron ein Streifenmaskengitter ein.
Eine Lochmaske ist eine Metallplatte mit winzigen Löchern, die Elektronenstrahlen zu bestimmten Phosphoren auf dem Bildschirm leitet und dadurch ein Bild erzeugt. Ein Streifenmaskengitter besteht dagegen aus vertikalen Drähten, die einen vertikal flachen Bildschirm ermöglichen und hellere, lebendigere Bilder mit einer präzisen Farbwiedergabe erzeugen. Da Trinitron-Monitore vertikal flache Bildschirme hatten, wiesen sie weniger Bildverzerrungen und Reflexionen auf als andere Modelle.
Die Trinitron-Technologie wurde schnell zum Synonym für eine hochwertige Bildschirmdarstellung. Eines ihrer charakteristischen Merkmale waren dünne horizontale Stützdrähte, die bei genauer Betrachtung sichtbar waren und das Streifenmaskengitter stabilisierten. Diese Drähte trugen zur Stabilität des Bildschirms bei und damit zu seiner überlegenen Bildqualität.
Die proprietäre Trinitron-Technologie von Sony ermöglichte es dem Unternehmen, den Fernseh- und Monitormarkt viele Jahre lang anzuführen. Trinitron-Bildschirme setzten einen neuen Standard für die Leistung von CRTs und boten eine beispiellose Klarheit und Helligkeit, bis sich in den 2000er-Jahren Flachbildschirmtechnologien weit verbreiteten. Heute haben die meisten Fernseher und Monitore LCD- oder OLED-Bildschirme.
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