CRT
Steht für „Cathode Ray Tube“.
CRT-Displays waren eine Art analoger Computermonitore und Fernseher, die bis zur Mitte der 2000er-Jahre häufig verwendet wurden. Ein CRT-Display funktioniert, indem Elektronen von der Rückseite der Vakuumröhre auf eine Anordnung von Phosphorpunkten geschossen werden, die die Innenseite des Glasschirms bedecken. Diese Phosphorpunkte – in Streifen aus Rot, Grün und Blau (RGB) angeordnet – leuchten auf, wenn sie von einem Elektron getroffen werden, und erzeugen so ein Bild.
Im Vergleich zu modernen LCDs waren CRT-Monitore sperrig und schwer. Die in einem CRT-Monitor verwendete Vakuumröhre benötigte dickes, bleibeschichtetes Glas, um dem Druck standzuhalten. Größere Monitore benötigten dickeres Glas und waren dadurch noch schwerer. Ein 17-Zoll-CRT-Monitor war eine der häufigsten Größen und wog normalerweise etwa 35 oder 40 Pfund (15–18 kg). Die für den Betrieb der Vakuumröhre erforderliche Länge bedeutete, dass die meisten CRT-Monitore tiefer als breit oder hoch waren. Außerdem sorgte die Form der Röhre dafür, dass sie sehr kopflastig waren.
Obwohl CRT-Monitore auf dem Markt vollständig durch Flachbildschirme mit LCD-Technik ersetzt wurden, hatten sie einige Vorteile gegenüber LCDs, solange beide verfügbar waren. CRT-Monitore konnten Farben genauer darstellen als frühe LCDs. Sie hatten keine native Auflösung, sodass man zwischen Auflösungen wechseln konnte, ohne dass die Bildqualität darunter litt. Außerdem erzeugten sie ein Bild schneller und mit einer geringeren Eingabeverzögerung.
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