GIGO
Steht für „Garbage In, Garbage Out“. GIGO ist ein Akronym aus der Informatik und bedeutet, dass eine schlechte Eingabe zu einer schlechten Ausgabe führt.
Da Computer nach strenger Logik arbeiten, kann eine ungültige Eingabe eine nicht erkennbare Ausgabe oder „Datenmüll“ erzeugen. Wenn ein Programm beispielsweise eine Ganzzahl erwartet und Sie eine Zeichenkette eingeben, erhalten Sie möglicherweise ein unerwartetes Ergebnis. Wenn Sie versuchen, eine Binärdatei in einem Texteditor zu öffnen, kann dieser ebenfalls unleserliche Inhalte anzeigen.
GIGO ist ein allgemeines Konzept der Informatik, gilt aber nur für Programme, die ungültige Daten verarbeiten. Eine gute Programmierpraxis schreibt vor, dass Funktionen die Eingabe auf ihre Gültigkeit prüfen, bevor sie sie verarbeiten. Ein gut geschriebenes Programm vermeidet die Erzeugung von Datenmüll, indem es ihn gar nicht erst akzeptiert. Gültige Eingaben helfen Programmen außerdem, Fehler zu vermeiden, die Abstürze und anderes unvorhersehbares Verhalten verursachen können.
NOTE: Da die verwandten Begriffe FIFO und LIFO mit einem langen „i“ ausgesprochen werden, wird GIGO normalerweise „guy-go“ ausgesprochen (nicht „gih-go“). Das hilft außerdem, Verwechslungen mit dem Präfix „giga“ zu vermeiden, das mit einem kurzen „i“ ausgesprochen wird.
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