DDR2
Steht für „Double Data Rate 2“.
DDR2-RAM war die zweite Generation von DDR-Speicher (Double Data Rate) und bot höhere Geschwindigkeiten sowie eine bessere Effizienz als der ursprüngliche DDR-Standard. Von etwa 2004 bis 2009 war DDR2 in Desktop- und Laptop-Computern weit verbreitet, bevor es durch DDR3 ersetzt wurde.
Wie herkömmlicher DDR-Speicher überträgt DDR2 Daten sowohl an der steigenden als auch an der fallenden Flanke jedes Taktzyklus und verdoppelt dadurch effektiv die Datenrate im Vergleich zu Speicher mit einfacher Datenrate. Da DDR2 ein Typ von SDRAM (Synchronous Dynamic Random Access Memory) ist, bleibt er mit dem Systemtakt synchronisiert und kann dadurch bei höheren Geschwindigkeiten effizient arbeiten.
Zu den DDR2-Geschwindigkeiten gehören:
- DDR2-400 (PC2-3200) – 400 MT/s oder 3.200 MB/s
- DDR2-533 (PC2-4200) – 533 MT/s oder 4.266 MB/s
- DDR2-667 (PC2-5300) – 667 MT/s oder 5.333 MB/s
- DDR2-800 (PC2-6400) – 800 MT/s oder 6.400 MB/s
- DDR2-1066 (PC2-8500) – 1066 MT/s oder 8.533 MB/s
DDR- und DDR2-Speicher
DDR und DDR2 verwenden zwar eine ähnliche Technologie, DDR2 verfügt jedoch über ein verbessertes internes Design, das weniger Strom benötigt. Herkömmlicher DDR arbeitet typischerweise mit 2,5 Volt, während DDR2 1,8 Volt verwendet. Dadurch wird weniger Wärme erzeugt und die Energieeffizienz verbessert. DDR2 verfügt außerdem über einen größeren Vorabruf-Puffer, sodass mehr Daten pro Taktzyklus übertragen werden können und die gesamte Speicher-Bandbreite steigt.
NOTE: Da DDR2 eine andere Position der Kerbe und einen anderen Signalstandard als DDR und DDR3 verwendet, sind die Module nicht untereinander austauschbar. Für jedes Modul ist ein kompatibler Steckplatz auf dem Mainboard erforderlich. Überprüfen Sie vor einer Speichererweiterung immer, welchen RAM-Standard Ihr System unterstützt.
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