DDR
Steht für „Double Data Rate“.
DDR ist eine Version von SDRAM, einer Art von Computerspeicher. Im Gegensatz zu SDR-SDRAM (Single Data Rate), das pro Taktzyklus einmal eine Lese- oder Schreibaktion ausführen kann, kann DDR zwei ausführen – eine an der steigenden Flanke des elektrischen Signals und eine weitere an der fallenden Flanke. DDR arbeitet außerdem mit einer niedrigeren Spannung als SDR (2,6 V im Vergleich zu 3,3 V) und ist dadurch energieeffizienter.
DDR-RAM ist sowohl als DIMM-Module für Desktopcomputer als auch als SO-DIMM-Module für Laptops erhältlich. DDR-DIMM-Module haben mehr Pins als SDR-DIMM-Module sowie eine spezielle Position der Kerbe. Dadurch kann ein DDR-DIMM nicht in einen SDR-DIMM-Steckplatz eingesetzt werden und umgekehrt.
DDR-RAM-Module werden danach eingestuft, wie viele Daten sie pro Sekunde übertragen können. Dies hängt von ihrer Taktfrequenz ab. Ein PC-1600-Modul arbeitet beispielsweise mit einer Taktfrequenz von 100 MHz. Es überträgt pro Taktzyklus zweimal 64 Bit bzw. 8 Byte Daten, was einer Übertragungsgeschwindigkeit von insgesamt 1.600 MB/s entspricht (100 MHz x 2 Übertragungen pro Zyklus x 8 Byte). Ein schnelleres PC-3200-Modul arbeitet dagegen mit einer Taktfrequenz von 200 MHz und erreicht dadurch eine Übertragungsgeschwindigkeit von insgesamt 3.200 MB/s (200 MHz x 2 Übertragungen pro Zyklus x 8 Byte).
NOTE: DDR-SDRAM wurde 2000 eingeführt und 2003 durch DDR2-SDRAM abgelöst. Im Vergleich zu späteren Generationen wird DDR auch rückblickend als DDR1 bezeichnet.
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