DIMM
Steht für „Dual In-line Memory Module“.
Ein DIMM ist eine kleine Leiterplatte, die Speicherchips enthält, und wird auch als RAM-Modul bezeichnet. Ein DIMM passt in einen entsprechenden Steckplatz auf der Hauptplatine eines Computers. Dadurch kann die RAM-Konfiguration eines Computers bei Bedarf geändert werden. Die auf einem DIMM verfügbare RAM-Menge hängt von der Anzahl der darauf befindlichen Speicherchips und der jeweiligen Kapazität jedes Chips ab. Daher kann ein DIMM mehr Speicher als ein anderes haben, weil es mehr Speicherchips, Speicherchips mit höherer Kapazität oder beides besitzt. Eine halb so große Variante namens SO-DIMM ist für kleinere Computer wie Laptops konzipiert.
Wenn neue, schnellere RAM-Typen entwickelt werden, werden auch die Chipsätze von Hauptplatinen aktualisiert, um sie zu unterstützen. Damit der auf einem DIMM verwendete RAM mit dem übrigen System kompatibel ist, besitzt jede Generation ein anderes physisches Design. Eine Kerbe am unteren Rand der Leiterplatte ändert bei jedem neuen Design ihre Position. Eine entsprechende Kerbe im Steckplatz verhindert, dass der falsche DIMM-Typ eingesetzt wird. Diese Kerben helfen außerdem bei der Installation und stellen sicher, dass das DIMM in der richtigen Richtung eingesetzt wird.
DIMMs ersetzten einen früheren Standard für Speichermodule namens SIMMs. SIMMs verwenden einen 32-Bit-Datenbus zur CPU, während DIMMs einen 64-Bit-Bus verwenden, um Daten doppelt so schnell zu übertragen. Ein SIMM hat nur einen Satz redundanter elektrischer Kontakte, die in den Steckplatz passen, während jede Seite eines DIMM über einen eigenen Satz elektrischer Kontakte verfügt.
NOTE: Zusätzlich zur Änderung der Position der Kerbe erhöhen einige Designs auch die Anzahl der Kontaktpins am unteren Rand der Leiterplatte. Ein DDR3-DIMM hat beispielsweise 240 Pins, während ein DDR4-DIMM 288 Pins hat.
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