CAD
Steht für „Computer-Aided Design“. CAD bezeichnet die Verwendung von Computern zum Erstellen von 2D- und 3D-Entwürfen. Zu den gängigen CAD-Arten gehören zweidimensionales Layoutdesign und dreidimensionale Modellierung.
2D-CAD hat viele Anwendungsbereiche, wird aber häufig zum Entwerfen vektorbasierter Layouts verwendet. Architekten können beispielsweise CAD-Software verwenden, um Draufsichten von Gebäudegrundrissen und Außenanlagen zu erstellen. Diese Layouts, die Vektorgrafiken enthalten, können auf verschiedene Größen skaliert werden, etwa für Entwürfe oder Baupläne. Zu 2D-CAD gehören auch Zeichnungen wie Skizzen und Entwürfe, die zu Beginn des Designprozesses üblich sind.
3D-CAD wird häufig bei der Entwicklung von Videospielen und Animationsfilmen verwendet. Es hat auch mehrere Anwendungen in der realen Welt, etwa im Produktdesign, im Bauingenieurwesen und bei der Erstellung von Simulationsmodellen. Zu 3D-CAD gehört die computergestützte Fertigung (CAM), bei der dreidimensionale Objekte tatsächlich hergestellt werden.
Wie 2D-CAD-Zeichnungen basieren 3D-Modelle normalerweise auf Vektoren, wobei die Vektoren drei statt zwei Dimensionen umfassen. Dadurch können Designer komplexe 3D-Formen erstellen, die verschoben, gedreht, vergrößert und verändert werden können. Einige 3D-Modelle bestehen ausschließlich aus Polygonen, während andere Bézier-Kurven und andere abgerundete Oberflächen enthalten können.
Beim Erstellen eines 3D-Modells konstruiert ein CAD-Designer möglicherweise zuerst die Grundform des Objekts, das sogenannte „Drahtgittermodell“. Sobald die Form vollständig ist, können Oberflächen hinzugefügt werden, die Farben, Farbverläufe oder Designs enthalten können, die mithilfe eines Verfahrens namens Textur-Mapping angewendet werden. Viele CAD-Programme bieten die Möglichkeit, die Beleuchtung anzupassen, die sich auf die Schatten und Reflexionen des Objekts auswirkt. Einige Programme enthalten außerdem eine Zeitleiste, mit der 3D-Animationen erstellt werden können.
Testen Sie Ihr Wissen