Vierkernprozessor
Eine Vierkern-CPU verfügt über vier Prozessorkerne auf einem einzigen Chip. Sie ähnelt einer Dual-Core-CPU, verfügt jedoch über vier separate Prozessoren (statt zwei), die gleichzeitig Anweisungen verarbeiten können.
Vierkern-CPUs sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden, da die Taktfrequenzen von Prozessoren stagniert haben. Indem sie mehrere Kerne in eine einzige CPU integrieren, können Chiphersteller eine höhere Leistung erzielen, ohne die Taktfrequenz zu erhöhen. Der Leistungszuwachs kann jedoch nur genutzt werden, wenn die Software des Computers Multiprocessing unterstützt. Dadurch kann die Software die Verarbeitungslast auf mehrere Prozessoren (oder „Kerne“) verteilen, anstatt immer nur einen Prozessor zu verwenden. Glücklicherweise unterstützen die meisten modernen Betriebssysteme und viele Programme Multiprocessing.
Zu den Vierkern-CPUs gehören beispielsweise die Prozessoren Intel Core 2 Quad, Intel Nehalem und AMD Phenom X4. Die Intel-Prozessoren werden in Mac-, Windows- und Linux-Systemen verwendet, während die AMD-Prozessoren nur in Windows- und Linux-Systemen eingesetzt werden. Vier Kerne mögen beeindruckend klingen, aber einige High-End-Computer verfügen über zwei Vierkern-CPUs und damit insgesamt über acht Prozessorkerne. Das ist echte Rechenkraft!
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