MIPS
Steht für „Million Instructions Per Second“.
MIPS ist eine Maßeinheit, die die rohe Verarbeitungsgeschwindigkeit einer CPU angibt. Sie misst, wie viele Millionen Anweisungen ein Prozessor in einer Sekunde ausführen kann.
MIPS ist zwar eine einfache, objektive Messung der Rechenleistung, aber zu vereinfacht, um die tatsächliche Leistung eines Prozessors zu messen. Faktoren wie die Architektur des Prozessors, die Bandbreite des Arbeitsspeichers und die I/O-Geschwindigkeit beeinflussen die Rechenleistung einer CPU. So kann beispielsweise ein Prozessor mit einer Leistung von 400.000 MIPS bestimmte Aufgaben schneller ausführen als ein anderer mit 500.000 MIPS, weil sich Architektur und Effizienz unterscheiden. Daher ist MIPS allein im Allgemeinen kein zuverlässiger Indikator für die Prozessorleistung.
MIPS im Vergleich zur Taktfrequenz
Moderne Prozessoren werden normalerweise eher anhand ihrer Taktfrequenz als anhand von MIPS bewertet. Die Taktfrequenz, die die Anzahl der Verarbeitungstaktzyklen pro Sekunde misst, liefert einen besseren Anhaltspunkt für die Leistung einer CPU. Einige Prozessoren benötigen jedoch weniger Anweisungen als andere, um dieselben Berechnungen auszuführen, sodass die Taktfrequenz kein zuverlässiger Leistungsmaßstab ist. Die beste Methode, die Verarbeitungsleistung zu messen, sind weder MIPS noch Megahertz, sondern Benchmark-Tests, bei denen tatsächliche Berechnungen gemessen werden.
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