W3C
Steht für „World Wide Web Consortium“. Das W3C ist eine internationale Gemeinschaft mit fest angestellten Mitarbeitern, Branchenexperten und mehreren Mitgliedsorganisationen. Diese Gruppen arbeiten zusammen, um Standards für das World Wide Web zu entwickeln.
Die Aufgabe des W3C besteht darin, das Web durch die Entwicklung relevanter Protokolle und Richtlinien zu seinem vollen Potenzial zu führen. Dies wird hauptsächlich durch die Erstellung und Veröffentlichung von Webstandards erreicht. Durch die Übernahme der vom W3C erstellten Webstandards können Hardware-Hersteller und Software-Entwickler sicherstellen, dass ihre Geräte und Programme mit den neuesten Webtechnologien funktionieren. So unterstützen die meisten Webbrowser beispielsweise mehrere W3C-Standards, wodurch sie die neuesten Versionen von HTML- und CSS-Code interpretieren können. Wenn Browser den W3C-Standards entsprechen, trägt dies außerdem dazu bei, dass Webseiten in verschiedenen Browsern einheitlich erscheinen.
Neben HTML- und CSS-Standards stellt das W3C auch Standards für Webgrafiken wie PNG-Bilder sowie für Audio und Video im Web bereit. Die Organisation entwickelt außerdem Standards für Webanwendungen, Web-Skripting und dynamische Inhalte. Zusätzlich stellt das W3C Richtlinien zum Datenschutz und zur Sicherheit bereit, die Websites befolgen sollten.
Das World Wide Web Consortium spielt seit seiner Gründung im Jahr 1994 eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Webs. Da sich Webtechnologien ständig weiterentwickeln, veröffentlicht das W3C weiterhin neue Standards. Viele der Technologien, die beispielsweise auf Websites des Web 2.0 zum Einsatz kommen, basieren auf vom W3C entwickelten Standards. Weitere Informationen zum W3C und den aktuellen von der Organisation veröffentlichten Standards finden Sie auf der W3C-Website.
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