Seed
In der Computerwelt kann Seed drei verschiedene Dinge bedeuten: 1) einen Zufalls-Startwert, 2) Seed-Daten oder 3) einen Client in einem Peer-to-Peer-Netzwerk.
1. Zufalls-Startwert
Ein Zufalls-Startwert ist ein Wert, der zum Erzeugen zufälliger Daten verwendet wird. Da Computer so programmiert sind, dass sie Anweisungen auf Grundlage bestimmter Eingaben ausführen, ist das Erzeugen einer zufälligen Ausgabe schwieriger, als es vielleicht scheint. Um einen zufälligen Wert zu erzeugen, muss ein weiterer Wert namens „Zufalls-Startwert“ als Eingabe bereitgestellt werden. Dabei kann es sich um einen Zeitstempel (der Millisekunden enthalten kann), einen Systemwert z. B. eine (GUID), eine serielle Hardware-Nummer oder einen anderen eindeutigen Wert handeln.
Ein Zufalls-Startwert kann automatisch erzeugt werden (z. B. als Zeitstempel) oder einer Funktion zur Erzeugung von Zufallswerten ausdrücklich als Parameter übergeben werden. Die Funktion verwendet den Startwert, um eine zufällige Ausgabe zu erzeugen, bei der es sich normalerweise um eine Zahl handelt.
2. Seed-Daten
Seed-Daten sind Informationen, die geladen werden, damit eine Funktion oder ein Programm ordnungsgemäß funktioniert. Wenn eine Funktion beispielsweise eine leere Datenbank abfragt, erzeugt sie keine nützliche Ausgabe. Wird die Datenbank mit Daten „befüllt“, erzeugt die Funktion aussagekräftige Ergebnisse. Seed-Daten werden häufig zu Testzwecken verwendet. Sie können durch einen automatisierten Prozess erstellt oder manuell eingegeben werden.
3. P2P-Seed
Ein Peer-to-Peer-Seed (P2P) ist ein Computer (oder „Peer“), der eine oder mehrere Dateien in einem Dateifreigabenetzwerk wie BitTorrent hochlädt. Sobald ein Benutzer eine vollständige Datei heruntergeladen hat, kann er oder sie die Datei mit anderen Benutzern teilen. Peers, die Dateien für andere Torrent-Benutzer zum Herunterladen bereitstellen, werden Seeds genannt. Peers, die Dateien herunterladen, sie aber selten oder nie hochladen, werden Leeches genannt.
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