REST
Steht für „Representational State Transfer“.
REST ist eine festgelegte Reihe von Standards zur Übertragung von Ressourcen über das Web. Die REST-Methode wird häufig auf APIs („REST-APIs“) angewendet. Diese ermöglichen es Entwicklern, über das Internet auf Daten von entfernten Systemen zuzugreifen.
REST definiert sechs Architekturvorgaben:
- Client-Server-Modell – ein Server verarbeitet Client-Anfragen, und Clients können nur auf die benötigten Daten des Servers zugreifen
- Zustandslosigkeit – Anfragen sind vorübergehend, und auf dem Server werden keine Client-Daten gespeichert
- Cachefähig – Anfragen können zwischengespeichert werden, um die Leistung zu verbessern
- Einheitliche Schnittstelle – der Zugriff auf Daten muss für alle Benutzer und Systeme einheitlich sein
- Unterstützung geschichteter Systeme – Anfragen können hierarchisch verarbeitet und über mehrere Systeme weitergeleitet werden
- Code bei Bedarf (optional) – Server können ausführbaren Code an Client-Systeme übertragen
REST im Vergleich zu SOAP
REST wird häufig SOAP gegenübergestellt, einer weiteren Reihe von Standards zur Übertragung von Daten über das Internet. REST ist jedoch lediglich ein Designstil, während SOAP ein tatsächliches Protokoll mit bestimmten Regeln und Befehlen ist. Sowohl REST- als auch SOAP-APIs übertragen Daten über HTTP, aber SOAP ist auf XML-Daten beschränkt, während REST flexibler ist.
Da SOAP ein offizielles Protokoll ist, müssen alle über SOAP gesendeten Nachrichten dasselbe „Umschlag“-Format mit einem Header und einem Textkörper verwenden. REST, das nach SOAP entwickelt wurde, unterliegt weniger Einschränkungen und gilt häufig als schlanke Alternative zu SOAP.
NOTE: APIs, die den REST-Richtlinien entsprechen, werden technisch als „RESTful APIs“ bezeichnet, aber viele Entwickler nennen sie stattdessen „REST-APIs“.
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