PIM
Steht für „Personal Information Manager.“
Ein Personal Information Manager ist eine Kategorie von Softwareanwendungen, mit der sich alle möglichen persönlichen Informationen verwalten lassen – von Notizen und Bürodokumenten bis hin zu Kontakten, Fotos oder einem persönlichen Tagebuch. Eine PIM-App kann sich auf eine einzelne Informationsart konzentrieren, beispielsweise als Kalender- oder Notiz-App, oder eine umfassende Sammlung von Werkzeugen sein, mit der sich mehrere Informationsarten verwalten lassen. Da viele Betriebssysteme inzwischen einige einfache integrierte PIM-Werkzeuge wie Kalender und E-Mail-Programme enthalten, konzentrieren sich viele PIM-Apps von Drittanbietern darauf, diese Funktionen umfassender und besser anpassbar zu machen.
PIM-Software speichert die eingegebenen Informationen in einer Datenbank. Auf Notizen, gespeicherte Dokumente, Termine und alle anderen Inhalte in dieser Datenbank kann problemlos zugegriffen werden. Manche PIM-Software speichert diese Datenbank in der Cloud, damit von mehreren Geräten oder einem Webbrowser aus darauf zugegriffen werden kann. Da diese persönlichen Informationen sehr privat sein können, lassen sich manche PIM-Datenbanken verschlüsseln, um die Daten zu schützen.
PIM-Software war ein wichtiges Merkmal von Personal Digital Assistants wie dem Palm Pilot und dem Apple Newton. Nachdem Smartphones PDAs ersetzt haben, enthalten mobile Betriebssysteme viele PIM-Funktionen. Neben dem integrierten Kalender, den Kontakten und den Notiz-Apps eines Smartphones gehören Evernote, Microsoft OneNote und DEVONthink zu den beliebten PIM-Softwaretiteln.
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