LPI
LPI steht für „Lines Per Inch“. Es ist ein Maß, das beim Drucken verwendet wird und die Dichte von Linien oder Punkten innerhalb eines Zolls beschreibt. Im kommerziellen Druck bezieht sich LPI meist auf die Auflösung von Rasterbildern, die mithilfe winziger Tintentröpfchen erstellt werden, um kontinuierliche Tonwerte und Farben zu simulieren. Je höher der LPI-Wert ist, desto kleiner und dichter angeordnet sind die Punkte, wodurch weichere Bilder mit feineren Details entstehen.
Gängige LPI-Einstellungen
Die LPI-Einstellungen variieren je nach Druckverfahren und Papierqualität. Zeitungen werden üblicherweise mit etwa 85 LPI gedruckt, da Zeitungspapier Tinte aufsaugt und feine Details nicht wiedergeben kann. Zeitschriften, Broschüren und hochwertige Marketingmaterialien verwenden häufig 133–175 LPI, wodurch schärfere Bilder und weichere Farbübergänge entstehen. Moderne kommerzielle Drucksysteme können für hochwertige Auflösung sogar eine noch höhere Druckausgabe verwenden.
Je höher der LPI-Wert ist, desto schwieriger ist es, einzelne Punkte oder Linien mit bloßem Auge zu unterscheiden. Bei normalen Betrachtungsabständen wirken Rasterpunkte, die mit etwa 150 LPI oder mehr gedruckt wurden, für die meisten Menschen oft weich und durchgehend. Bei niedrigeren Auflösungen, etwa den bei Zeitungen verwendeten 85 LPI, ist das Punktmuster deutlicher sichtbar. Obwohl gedruckte Bilder aus winzigen Punkten oder Linien bestehen, fügt das menschliche Auge sie bei normaler Betrachtung von selbst zu einem einzigen Bild zusammen.
NOTE: Einige Scanner, Graviersysteme und Sicherheitsdruckverfahren verwenden ebenfalls Dichtemessungen für Linien, die LPI ähneln.
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