ICS
Steht für „Internet Connection Sharing“.
ICS ist ein Softwaredienst, mit dem ein Computer eine direkte Internetverbindung über ein lokales Netzwerk für andere Computer freigeben kann. Dadurch kann der Hostcomputer als Gateway fungieren und den Datenverkehr zwischen Computern in der Nähe und dem Internet weiterleiten. Windows, macOS und Unix-basierte Betriebssysteme unterstützen alle eine Form von ICS.
Da die Internetverbindung nur eine einzige IP-Adresse bereitstellt, verwendet ein Computer, der eine Internetverbindung freigibt, DHCP und NAT, um Daten-pakete zwischen dem Internet und den Computern im lokalen Netzwerk weiterzuleiten. Der Hostcomputer muss über ein Modem oder ein anderes Gateway-Gerät z. B. ein (ONT) direkt mit dem Internet verbunden sein. Außerdem benötigt er eine weitere Netzwerkschnittstelle, über die er diese Verbindung freigeben kann. Wenn der Hostcomputer beispielsweise sowohl über Ethernet- als auch über WLAN-Adapter verfügt, kann er über Ethernet eine Verbindung zu einem Kabel- oder DSL-Modem herstellen und diese Verbindung über WLAN freigeben. Sobald die richtigen Verbindungen hergestellt sind, können Sie ICS auf dem Adapter mit der Internetverbindung aktivieren, um sie über den anderen Adapter freizugeben.
Windows 98 war das erste Betriebssystem für Privatanwender, das die gemeinsame Nutzung einer Internetverbindung unterstützte. Es wurde meist verwendet, um die DFÜ-Internetverbindung eines Computers für andere Computer im Haushalt freizugeben. Heute ist es jedoch üblicher, dass eine Internetverbindung zu Hause direkt mit dem Router eines Netzwerks verbunden wird, der sie für das restliche Heimnetzwerk freigibt.
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