Basisband
Basisband bezeichnet den ursprünglichen Frequenzbereich eines Übertragungssignals, bevor es in einen anderen Frequenzbereich umgewandelt oder moduliert wird. Ein Audiosignal kann beispielsweise einen Basisbandbereich von 20 bis 20.000 Hertz haben. Wenn es über eine Radiofrequenz (RF) übertragen wird, wird es auf einen viel höheren, nicht hörbaren Frequenzbereich moduliert.
Die Signalmodulation wird für Rundfunksendungen sowie für verschiedene Arten der Telekommunikation verwendet, darunter Mobiltelefongespräche und Satellitenübertragungen. Daher müssen die ursprünglichen Basisbandsignale bei den meisten Telekommunikationsprotokollen auf eine höhere Frequenz moduliert werden, bevor sie übertragen werden. Diese Signale werden am Zielort anschließend demoduliert, sodass der Empfänger das ursprüngliche Basisbandsignal erhält. DFÜ-Modems sind ein gutes Beispiel für diesen Vorgang, da sie Signale bei der Übertragung und beim Empfang modulieren und demodulieren. Tatsächlich ist das Wort „Modem“ eine Kurzform von Modulator/Demodulator.
Während die meisten Protokolle eine Modulation von Basisbandsignalen erfordern, können einige Signale im Basisband übertragen, ohne sie umzuwandeln. Ein häufiges Beispiel ist das Ethernet-Protokoll, das Daten mithilfe des ursprünglichen Basisbandsignals überträgt. Tatsächlich bezieht sich das Wort „BASE“ in „10BASE-T“, „100BASE-T“ und „1000BASE-T“ auf die Basisbandübertragung. Diese Ethernet-Protokolle erfordern keine Signalmodulation. Im Gegensatz zu Breitbandnetzwerken sind Basisband-Ethernet-Netzwerke jedoch auf einen einzelnen Übertragungskanal beschränkt.
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