Snake Case
Snake Case (oder „snake_case“) ist eine Namenskonvention, bei der Leerzeichen in zusammengesetzten Wörtern durch Unterstriche (_) ersetzt werden. Sie wird häufig von Software-Entwicklern verwendet, um Methoden- und Variablennamen in ihrem Quellcode zu schreiben und Dateien zu benennen, die von ihren Projekten verwendet werden. Während snake_case normalerweise nur Kleinbuchstaben verwendet, nutzt eine als SCREAMING_SNAKE_CASE bekannte Variante ausschließlich Großbuchstaben.
In den meisten Programmiersprachen dürfen die Namen von Methoden, Variablen und anderen Elementen keine Leerzeichen enthalten. Entwickler verwenden Namenskonventionen wie snake_case, camelCase und PascalCase, um zusammengesetzte Namen lesbar zu machen und gleichzeitig Kompilierungsfehler zu vermeiden. Beispielsweise ist der Variablenname my_first_variable leichter zu lesen als myfirstvariable.
In vielen Fällen kann der Entwickler selbst entscheiden, welche Konvention verwendet wird. Einige Programmiersprachen verfügen jedoch über Stilrichtlinien, die für bestimmte Verwendungszwecke bestimmte Konventionen vorgeben. Beispielsweise empfiehlt die Stilrichtlinie von Python eine Mischung aus mehreren Namenskonventionen für verschiedene Verwendungszwecke:
- Klassen: PascalCase — class UserInfo
- Funktionen: snake_case — print_message()
- Methoden: snake_case — draw_image()
- Variablen: snake_case — new_user_name
- Konstanten: SCREAMING_SNAKE_CASE — MAX_VALUE
Weitere Programmiersprachen, die snake_case für Variablen, Funktionen und Methoden verwenden, sind Ruby, Rust, PHP und Perl. Shell-Skriptsprachen wie Bash verwenden snake_case ebenfalls häufig für Variablen und Funktionen.
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